Das NiedrigenergiehausUnter einem Niedrigenergiehaus versteht man ein Haus, dessen Wärmebedarf die Wärmeschutzverordnung um mindestens 25 % unterschreitet. Die Richtwerte bewegen sich also folglich in einem Bereich zwischen 40 – 70 kWh pro Jahr und m². Dabei ist es eher unerheblich welche Bauart dem Haus zugrunde liegt, wenn durch architektonische Maßnahmen und günstige Lage die Kriterien erfüllt werden, bedarf es oft keiner besonderen Wärmeschutzdämmung, bei ungünstigen Bedingungen, wie Schattenlage oder großen westwärts gerichteten Außenflächen, können ausführliche Baumaßnahmen notwendig werden, um die Grenzwerte unterschreiten zu können. Wichtig ist, wie man hier schon sieht, die vorausschauende und früh einsetzende Planung, man kann allerdings sagen, dass die heutigen Neubauten nahezu standardmäßig die Werte von Niedrigenergiehäuser erreichen. Aber auch ältere Gebäude können inzwischen so nachgerüstet werden, dass sie solch niedrige Wärmebedarfswerte aufweisen. Wie gesagt, kann bereits der Architekt eine Menge dazu beitragen, den Wärmeverlust möglichst gering zu halten. Dazu sind eine Orientierung des Hauses nach Süden (sofern von dort keine Verschattung durch Baumbestand oder Nachbarhäuser gewährleistet ist) und somit eine Nutzung der Sonnenenergie sowohl passiv als auch eventuell aktiv durch Solaranlagen, eine Vermeidung großer wärmeverlustreicher Außenflächen wie Erker oder Gauben und eine optimierte Wärmedämmung durch Verwendung von Bausubstanzen mit niedrigem k-Wert zu nennen. Sie werden sehen, ein Niedrigenergiehaus zahlt sich in doppelter Weise aus. Denn die mittlerweile nur noch geringfügig höheren kosten beim Neubau werden binnen kürzesten Zeit durch die erhebliche Ersparnis der Heizkosten aufgehoben.
Welche Häuser kommen in Frage? Was gilt es beim Bauen zu beachten? Hausbau, Niedrigenergiehaus, Fertighäuser, Fertigbauhaus, Massivhaus, Holzhäuser, Blockhaus, Gartenhaus |
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